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June 14 2017

Documenta: Im Tempel der Selbstgerechtigkeit

Maßlos im Anspruch, wahllos im Auftritt und dabei auf politisierende Weise apolitisch: Die Documenta in Kassel scheitert krachend. Die bessere Kunst zeigt Münster.
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June 13 2017

Wo Politik wenig zu bieten hat

Die 14. Documenta ist ein Aufruf wider die Apathie der Politik. Ein Appell gegen den Fatalismus - und damit gegen eine Haltung, die sich mit elenden Gegebenheiten abfindet.

June 12 2017

Die Kasseler Liste

Der "Parthenon of Books", ein Tempel aus verbotenen Büchern, ist einer der Höhepunkte der Documenta. Germanisten der Uni Kassel folgten der Spur der Werke - und erstellten eine der weltweit größten Sammlungen geächteter Literatur.

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Kunstevent - Documenta 14: Das Überschreiten der Gleise ist strengstens erlaubt
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June 11 2017

documenta: Fremdlinge in der City

Am Samstag eröffnet der documenta zweiter Teil: In Kassel präsentiert sich die Weltkunstausstellung deutlich durchdachter als in Athen.
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June 10 2017

Kunstausstellung documenta öffnet für breites Publikum

Die documenta 14 in Kassel öffnet ihre Pforten für das breite Publikum. Mehr als 160 Künstler präsentieren ihre Werke an Schauplätzen in der ganzen Stadt.

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documenta 14: Die Gastronomie zur Kunstschau im Überblick

Kassel. Jetzt geht die documenta 14 in Kassel endlich los - und mit der Kunstschau eröffnen auch zahlreiche besondere Gastronomie-Angebote. Ein Überblick.

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Spectres Are Haunting Europe

von Maria Kourkouta und Niki Giannari

JUL 26
Filmvorführung
20:30 Uhr
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Vorstellung des Parlaments der K­örper von Spectres Are Haunting Europe (2016), Maria Kourkouta und Niki Giannari, Frankreich/Griechenland, 100 min. Engl.

26. Juli: Mit einer Präsentation von Maria Kourkouta und Niki Giannari
Tags: 20170726

Spectres Are Haunting Europe

von Maria Kourkouta und Niki Giannari

JUN 28
Filmvorführung
20:30 Uhr
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Vorstellung des Parlaments der K­örper von Spectres Are Haunting Europe (2016), Maria Kourkouta und Niki Giannari, Frankreich/Griechenland, 100 min. Engl.

June 09 2017

Keimena

von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor

JUN 12 23:59 Uhr
Filmvorführung
ERT2
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Leviathan, 2012, USA/Frankreich/Großbritannien, 87 Min.
Regie: Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor

Leviathan von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor ist eine verstörende Darstellung industrieller Fischerei; ein Film, der die Tradition des Dokumentarfilms im Kino revolutioniert hat. Zur Gänze aus der Hand gedreht, zeigt er ein brutales Porträt von Leben und Tod, an dem jede romantische Vorstellung vom Meer zerschellt.


Keimena, ein documenta 14 Filmprogramm auf ERT2, läuft montags um Mitternacht vom 19. Dezember 2016 bis zum 18. September 2017. Jeder Film kann während der Ausstrahlung und im Anschluss sieben Tage lang auf Abruf online gesehen werden. Bitte beachten Sie, dass alle Filme in Originalsprache mit griechischen Untertiteln gezeigt werden, und nur innerhalb Griechenlands online gestreamt werden können.

Tags: 20170612
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Somniloquies



von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor


JUL 19
Filmvorführung
20:30 Uhr
Gloria-Kino, Friedrich-Ebert-Str. 3, Kassel
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Vorstellung des Parlaments der Körper von Somniloquies (2017), Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor, 73 min. Engl.

Tags: 20170719

Somniloquies

von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor


JUN 21
Filmvorführung
20:30 Uhr
Gloria-Kino, Friedrich-Ebert-Str. 3, Kassel
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Vorstellung des Parlaments der Körper von Somniloquies (2017), Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor, 73 min. Engl.

21. Juni: Mit einer Präsentation von Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor, Volko Kamensky und Jan Peters

Tags: 20170621

Noir (Der Code Noir vor Gericht)

mit Colin Dayan, Pélagie Gbaguidi, Tavia Nyng'o, David Scott und Françoise Vergès


JUN 17
18–22 Uhr
Fridericianum, Friedrichsplatz 18, Kassel
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Bücher sind materielle Beschriftungsoberflächen, auf denen politische Fiktionen die Möglichkeit haben, kollektive Wirklichkeit zu werden. Der Code Noir war ein von König Ludwig XIV. 1685 erlassenes Wirtschafts- und Gesetzesdekret, das den kolonialen Handel und Warenaustausch innerhalb des französischen Königreichs regelte. Bis 1848 in Kraft, begründete der Code Noir die Vorherrschaft der Weißen und eine gewaltsame, „rassische“ Trennung, was den gesellschaftlichen und politischen Zugang zu den Techniken der Machtausübung anbetrifft. Keineswegs ein reines Handelsdekret, zählt der Code Noir zu den zentralen nekropolitischen Texten der Neuzeit, der Leben und Tod, Sexualität und Freiheit regelt, weißen (nichtjüdischen, nichtmuslimischen) Kolonialherren umfassende Rechte gibt, aufgrund der „Hautfarbe“ mit dem Körper eines Menschen Handel zu treiben, ihn zu versklaven, zu besitzen, zu vergewaltigen und zu töten. Wenn Adam Smiths Der Wohlstand der Nationen das sichtbare Fundament der modernen liberalen Wirtschaft ist, die individuelles Eigentum und den Markt als politische Voraussetzung liberaler Gesellschaften definiert, so lässt sich der Code Noir als ihr zweites, unsichtbares Fundament betrachten, das die Voraussetzungen für Sklaverei und die Entrechtung des größten Teils der Menschen festschreibt.

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Tags: 20170617

Die Gesellschaft der Freund_innen von Halit: Kein Mensch ist illegal

mit Martin Rapp, Rex Osa und Ralf Homann

JUN 16
20–22 Uhr
Fridericianum, Friedrichsplatz 18, Kassel
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Vor zwanzig Jahren wurde die Kampagne kein mensch ist illegal im Hybrid Workspace der documenta X als dezentrales Netzwerk von antirassistischen, migrantischen und flüchtlingssolidarischen Gruppen gegründet und steht seitdem für den Kampf gegen die Vorstellung und Politik, die Menschen zu "Illegalen" erklärt und ihnen das Recht abspricht, überhaupt Rechte zu besitzen.

Entstanden ist eine Kampagne, die sich gerade aufgrund ihres bewusst offenen Charakters weltweit verbreitete und seitdem für den Kampf gegen die Illegalisierung von Geflüchteten und für globale Bewegungsfreiheit steht: „Kein Mensch ist illegal“
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Tags: 20170616

Peaches und Black Cracker

JUN 11
Konzert
21 Uhr
ACHTUNG ORTSWECHSEL: Weinkirche Festkeller, Werner-Holpert-Str. 22, Kassel
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In der letzten Nacht des Eröffnungswochenendes werden Peaches und Black Cracker die Konzertbühne zu einem Schauplatz des Parlaments der Körper machen.

Tickets 15 Euro. Der Ticketverkauf beginnt am 10. Juni im Presse- und Informationszentrum (ehemaliges Leder Meid-Geschäft), Friedrichsplatz 4, 34117 Kassel. Aufgrund der begrenzten Kapazität können wir nicht garantieren, daß Karten an der Tür verfügbar sind.

Gordon Hookey: Summoning Time. Painting & Politikill Transition in MURRILAND!

mit Gordon Hookey, Johannes Fabian, Ali Moraly, Vivian Ziherl und Hendrik Folkerts

JUN 10
Buchpräsentation
20–21:30 Uhr
Fridericianum, Friedrichsplatz 18, Kassel
Als Livestream verfügbar
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Ausgehend von den Werken Gordon Hookeys in Kassel und Tshibumba Kanda Matulus in Athen, diskutieren Hookey, Vivian Ziherl, die Kuratorin von Frontier Imaginaries, und der Anthropologe Johannes Fabian über Historienmalerei als Prozess des Dekolonialisierens; den Auftakt bildet eine musikalische Darbietung des Geigers Ali Moraly.

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Arbeitskreis Distomo

mit Argyris N. Sfountouris und Margarita Tsomou

JUN 10
Gespräch
18:30–19:30 Uhr
Fridericianum, Friedrichsplatz 18, Kassel
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Der 10. Juni ist in Griechenland der wichtigste Gedenktag an die Opfer des Nazi-Regimes. An diesem Tag hat im Jahr 1944 das Massaker der SS im Dorf Distomo stattgefunden. Damals wurde ein ganzes Dorf niedergebrannt und die Einwohner_innen brutal ermordet. Ähnliches spielte sich in unzähligen Orten in Griechenland ab. Argyris Sfountouris, prominenter Überlebender des Massakers, Physiker, Dichter und Übersetzer, kämpft seit Jahrzehnten gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Distomo für die juristische Anerkennung dieser Kriegsverbrechen und die Entschädigung der Opfer. Als praktische Übung in Erinnerungspolitik wird er im „Parlament der Körper“ sprechen und gemeinsam mit Margarita Tsomou für die Aufarbeitung der Gräueltaten des Faschismus werben – eine Sache, die heute angesichts der politischen Entwicklungen in Europa und weltweit umso dringlicher scheint.



Susan Hillers künstlerische Praxis führt uns an die Grenzen der bekannten Welt, an Orte, wo wir in unseren gewohnten Kartierungsprozessen innehalten. Sie konfrontiert uns mit der Möglichkeit, das unsere herkömmlichen Orientierungsinstrumente keineswegs autoritativer Natur sind, sondern zufällig und konstruiert. Dass die Karten, auf die wir uns üblicherweise verlassen, fremde Territorien nicht nur entbergen oder darstellen können, sondern ebenso ausblenden und ausgrenzen. Hiller (1940 in Florida geboren) berichtet von den Grenzregionen der Erkenntnis, die – so das allgemeine Verständnis – dem Bewusstsein nicht zugänglich und daher „unbegreifbar“ sind. Witness (2000) etwa basiert auf mündlichen Aussagen von Menschen aus der ganzen Welt, die von ihren Begegnungen mit Außerirdischen erzählen. Channels (2013) wiederum lässt den Ereignishorizont des Todes hinter sich und berichtet im Flimmern unzähliger Röhrenfernseher von Nahtoderfahrungen.
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Am 14. Januar 2015 traf Irena Haiduk an der Harvard University mit ihrem serbischen Landsmann Srđa Popović zusammen. Der ehemalige Anführer der Studentenbewegung Otpor!, die im Jahr 2000 Slobodan Miloševićs Absetzung herbeiführte, leitet heute das 2003 gegründete Beratungsunternehmen Canvas (Zentrum für angewandte gewaltlose Aktion und Strategien). Die 1982 in Belgrad geborene Künstlerin begleitete den Berater von der Harvard Kennedy School of Government, wo Popović Vorlesungen hält, zum Carpenter Center, wo sich die Kunstabteilung der Universität befindet. In ihrem Gespräch kristallisierte sich sukzessive eine Übereinstimmung zwischen Beraten und (westlicher) Kunst heraus. Das Interview wurde aufgezeichnet, transkribiert, redigiert und mit zwei Sprecherinnen erneut aufgenommen, um den (osteuropäischen) Akzent der beiden Gesprächspartner zu kaschieren. Das daraus resultierende – in einem dunklen Raum zu hörende – Audiostück bildet den Kern von Seductive Exacting Realism (SER) (2015). Und wie jeder echte Realismus hat auch dieses Kunstwerk die Realität geformt. Danach wusste Haiduk: Wenn sie ein Unternehmen gründen würde, dann in den USA, wo Menschen Unternehmen sind.
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