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Susan Hillers künstlerische Praxis führt uns an die Grenzen der bekannten Welt, an Orte, wo wir in unseren gewohnten Kartierungsprozessen innehalten. Sie konfrontiert uns mit der Möglichkeit, das unsere herkömmlichen Orientierungsinstrumente keineswegs autoritativer Natur sind, sondern zufällig und konstruiert. Dass die Karten, auf die wir uns üblicherweise verlassen, fremde Territorien nicht nur entbergen oder darstellen können, sondern ebenso ausblenden und ausgrenzen. Hiller (1940 in Florida geboren) berichtet von den Grenzregionen der Erkenntnis, die – so das allgemeine Verständnis – dem Bewusstsein nicht zugänglich und daher „unbegreifbar“ sind. Witness (2000) etwa basiert auf mündlichen Aussagen von Menschen aus der ganzen Welt, die von ihren Begegnungen mit Außerirdischen erzählen. Channels (2013) wiederum lässt den Ereignishorizont des Todes hinter sich und berichtet im Flimmern unzähliger Röhrenfernseher von Nahtoderfahrungen.
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Schweinderl